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18.06.2026

Patenschaft für die Bundesgiraffe stärkt Kinder- und Jugendprogramme

v.l.n.r.: Präsident der AKG Prof. Dr. Hartmut Ihne, Geschäftsführerin der Viktor Baumann GmbH & Co. KG Sabine Baumann-Duvenbeck, Generaldirektor des LIB Prof. Dr. Bernhard Misof, Vize-Präsident der AKG Prof. Dr. Wolfgang Böhme
Museum Koenig Bonn Wissensvermittlung

Die „Bundesgiraffe“ in der Savanne des Museum Koenig Bonn hat eine Patin bekommen.Tierpatenschaften sind für das Museum Koenig Bonn und dessen Arbeit sehr wichtig. Sie bringen die Verbundenheit der Tierpatinnen und Tierpaten mit dem Museum zum Ausdruck, und die Alexander-Koenig-Gesellschaft (AKG) finanziert mit den Spenden das Programm „NATUR beflügelt“ für Kinder und Jugendliche.

NATUR beflügelt“ ist ein gemeinschaftliches Programm der Alexander-Koenig-Gesellschaft und des Museum Koenig für Kinder und Jugendliche, die sich besonders für Biologie und andere Naturwissenschaften interessieren. Es bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, an aktueller naturwissenschaftlicher Forschung teilzuhaben und außerhalb des Schulalltags die große Artenvielfalt und die ökologischen Zusammenhänge unserer Erde zu erforschen und zu erleben. Für die Finanzierung des Programms, das die Angebote „Junior-Forschenden-Club“, „Jung-Forschenden-Club“, „Mädchen machen Museum“ und „Alexander-Koenig-Club“ umfasst, ist die AKG auf Spenden angewiesen. Die Tierpatenschaften bilden hier eine wichtige Säule.

Viele Tiere im Museum haben bereits Tierpatinnen und Tierpaten, die aufrecht stehende Giraffe in der Savanne war bisher leer ausgegangen. Nun hat auch sie eine Patin gefunden: die Viktor Baumann GmbH & Co. KG. Geschäftsführerin Sabine Baumann-Duvenbeck, die sich aufgrund ihrer mehrjährigen Afrikaerfahrung der afrikanischen Savanne sehr verbunden fühlt, möchte mit dieser passenden Patenschaft ein Zeichen setzen. „Es ist wichtig, sich für solche bedeutsamen Einrichtungen wie das Museum Koenig einzusetzen. Die Giraffe passt aufgrund ihrer Anatomie perfekt zu uns als Kranunternehmen“, so Sabine Baumann-Duvenbeck.

Das stehend präparierte männliche Exemplar der Giraffengruppe wurde 1913 von einer Forschungsexpedition Alexander Koenigs aus dem Sudan mitgebracht. Seitdem dominiert es den Lichthof des Museums, der früher nur an seinen Rändern eine Reihe präparierter Großsäugetiere beherbergte. Besonderen Ruhm erfuhr der Giraffenbulle 1948, als zur Eröffnungssitzung des Parlamentarischen Rates, der die neue Verfassung der jungen Bundesrepublik vorbereiten sollte, alle Großtiere aus dem Lichthof entfernt werden mussten. Man brauchte den Platz für die Stuhlreihen und wollte wohl auch eine optische Ablenkung der Delegierten und der Medien vermeiden. Der Giraffenbulle aber war zu hoch, um unter den umgebenden Bögen hindurchzupassen. Man behalf sich damit, ihn durch einen dieser Bögen so weit nach hinten zu schieben, bis man ihn durch ein großes Tuch verhängen konnte. Die Bonner gaben dem Tier deshalb den Spitznamen „Bundesgiraffe“.

Übrigens: Auch Sie können eine Patenschaft für eines unserer Tier-Exponate übernehmen und damit unsere Kinder- und Jugendprogramme unterstützen. Alle Informationen finden Sie hier. Mit der Patenschaft ist auch eine einjährige, kostenlose Mitgliedschaft in der Alexander-Koenig-Gesellschaft verbunden.

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