„Glanzlichter der Naturfotografie“ im Museum Koenig Bonn

Den Fritz Pölking Award erhielt der Italiener Gianni Maitan für sein Bild „Durchblick“. Es zeigt Elefanten an einem Wasserloch im Tsavo-West Nationalpark in Kenia. Das Bild wurde mit einer Kamera aufgenommen, die auf einem kleinen ferngesteuerten Wagen montiert war. © Gianni Maitan, Glanzlichter 2023

 

Eindrucksvoll, berührend, künstlerisch überraschend: Die 80 besten „Glanzlichter der Naturfotografie“ sind ab dem 21. September im Museum Koenig Bonn zu sehen. Fast 20.000 Bilder aus 33 Ländern konkurrierten in diesem 25. Jahrgang des renommierten internationalen Fotowettbewerbs.

„Seit vielen Jahren präsentiert uns der Glanzlichter-Fotowettbewerb die schönsten und wertvollsten Darstellungen unserer Natur. Mit ihren Werken zeigen sie uns, was wir verlieren würden, wenn die Menschheit weiter wie bisher konsumiert und wirtschaftet und die Natur für immer schädigt und zerstört“, betont Schirmherrin Steffi Lemke, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.

Thomas Gerken, Leiter Ausstellung Museum Koenig Bonn: „Die Aufnahmen zeigen eindrücklich die Schönheit und Fragilität der Natur. Unserer Natur. Und sie berühren uns durch ihre Ästhetik. Ein ganz eigener Wert der Natur, den es zu wahren gilt und wofür es sich zu engagieren lohnt.“

Als Sieger wurde der amerikanische Fotograf Mark Chen mit seinem extrem reduzierten Schwarz-Weiß-Bild „Der Wachtposten“ gekürt, einem kahlen Baum an der Nordküste Floridas. Die Kraft dieses Bildes liegt für die Jury in dem Vermögen, über die Gegenständlichkeit hinaus zu verweisen und mithilfe der Sinnbildlichkeit nach der Botschaft zu fragen.

„Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2023“ darf sich der 17-jährige Anton Trexler aus Deutschland mit dem Bild „Morgengesang“ nennen. Den angehenden Tag im Rücken und die Nacht vor der Kamera, entstand dieses mystische Foto einer Amsel.

Den Fritz Pölking Award erhielt der Italiener Gianni Maitan für sein Bild „Durchblick“. Es zeigt Elefanten an einem Wasserloch im Tsavo-West Nationalpark in Kenia. Das Bild wurde mit einer Kamera aufgenommen, die auf einem kleinen ferngesteuerten Wagen montiert war.

Gemeinsam mit dem projekt natur & fotografie lädt das Museum Koenig Bonn ein, die herausragenden Fotoarbeiten zu betrachten, die die Schönheit der Natur und gleichzeitig ihre Gefährdung in vielen unterschiedlichen Facetten spiegeln.  Die Wanderausstellung zeigt die 80 Gewinnerbilder der Kategorien „Wunderbare Wildnis“, „Schönheit der Pflanzen“, „Natur als Kunstform“, „Geflügelte Künstler“, „Welt der Säugetiere“, „Vielfalt aller übrigen Tiere“, „Momente der Natur“ und „Luftaufnahmen der Natur“.

Die Jury bestand in diesem Jahr aus der Naturfotografin Gisela Pölking, Willi Rolfes und Uwe Wuller, Naturfotografen und Veranstalter, sowie der Veranstalterin des Naturfoto-Wettbewerbs und Naturfotografin Mara Fuhrmann.

Die Wanderausstellung wird bis zum 7.1.24 im Museum Koenig Bonn zu sehen sein. Sie reist drei Jahre durch Deutschland und Italien und wird jährlich an 25 Standorten präsentiert.

Kontakt:
Museum Koenig Bonn
Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels
Dr. Thomas Gerken
Abteilungsleiter Ausstellungen
Tel: +49 228 9122 226
E-Mail: t.gerken@leibniz-lib.de

Als Sieger wurde der amerikanische Fotograf Mark Chen mit seinem extrem reduzierten Schwarz-Weiß- Bild „Der Wachtposten“ gekürt, einem kahlen Baum an der Nordküste Floridas. Die Kraft dieses Bildes liegt für die Jury in dem Vermögen, über die Gegenständlichkeit hinaus zu verweisen und mithilfe der Sinnbildlichkeit nach der Botschaft zu fragen. © Mark Chen, Glanzlichter 2023
„Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2023“ darf sich der 17-jährige Anton Trexler aus Deutschland mit dem Bild „Morgengesang“ nennen. Den angehenden Tag im Rücken und die Nacht vor der Kamera, entstand dieses mystische Foto einer Amsel. © Anton Trexler, Glanzlichter 2023

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