UNSERE Forschungsmuseen AN DEN STANDORTEN
BONN UND HAMBURG

In unseren Museen an den Standorten in Bonn und Hamburg können Besucherinnen und Besucher die Entstehung des Lebens und seine Veränderung auf unserem Planeten erkunden. Sie tauchen ein in die Schönheit und Vielfalt der Tierwelt und der Erdgeschichte und erkennen zugleich die Fragilität der Ökosysteme unter dem Einfluss von uns Menschen. Die Ausstellungen in den Museen greifen die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Zukunftsfragen auf, mit denen sich die Forschenden im Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) beschäftigen.

In Hamburg beherbergen drei Museen, das Zoologische, Geologisch-Paläontologische und das Mineralogische Museum die Hamburger Sammlungen und Ausstellungen, die bisher unter dem Namen Centrum für Naturkunde (CeNak) zusammengefasst waren. Ein neues innovatives Naturkundemuseum („Evolutioneum“) am Standort Hamburg ist in Planung. Der Bau wird voraussichtlich Ende der 2020er Jahre an zentralem Ort in Hamburg fertig gestellt. Bis dahin bleiben die drei bisherigen Museen weiter für den Besuch zugänglich. Nach und nach nehmen wir unsere Besucherinnen und Besucher auf diesem Weg mit und präsentieren kleine Auszüge von der Vision des Evolutioneum in der Ausstellung.

Das von Alexander Koenig im Jahre 1934 in Bonn gegründete Museum Koenig hat sich von Beginn an der zoologischen Forschung und Bildung gewidmet. Mit der Grundsteinlegung 1912 und der Eröffnung am 13. Mai 1934 ging für ihn der Lebenstraum von einem großen und bedeutenden Naturkundemuseum in Bonn in Erfüllung. Heute macht das Museum Koenig unter dem Motto „Unser blauer Planet – Leben im Netzwerk“ auf die Notwendigkeit des Artenschutzes aufmerksam. Die Themen Evolution, Artenvielfalt und Taxonomie erhalten ihren Stellenwert im Kontext der Naturerhaltung – und umgekehrt.

Unsere gemeinsamen Sonderaustellungen

  • LIB, Sonderausstellungen

    Glanzlichter 2021

    Sonderausstellung der Siegerbilder des internationalen und größten deutschen Naturfoto-Wettbewerbs im Museum Koenig in Bonn.

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  • Museen, Sonderausstellungen

    Herkunft von Objekten in nordrhein-westfälischen Sammlungen

    Bei der Eröffnung der Wanderausstellung „Die Geschichte der Dinge“ haben wir die einführenden Worte von Ausstellungskuratorin Verena Burhenne vom LWL-Museumsamt für Westfalen aufgenommen.

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  • Sonderausstellungen, Unkategorisiert

    Preisverleihung zum Malwettbewerb „Natur beflügelt“ 2021

    Die 60 auserwählten Bilder sind bis zum 3. Oktober im Café des Museum Koenig zu sehen.

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  • Ein Blick in den Ausstellungsteil „Savanne – das wechselvolle „Paradies“ im ehrwürdigen Lichthof des Museum Koenig.
    Paviane im Ausstellungsteil „Savanne – das wechselvolle Paradies“ im Museum Koenig.
    Die Schönheit der Vögel ist in unseren Ausstellungen leicht zu erkennen.
    Kaiserpinguine im Ausstellungsbereich „Arktis – Antarktis“ des Museum Koenig.
    Kaiserpinguine im Ausstellungsbereich „Arktis – Antarktis“ des Museum Koenig.
    Eine Elefantenkuh und ihr Jungtier befinden sich am Wasserloch des Ausstellungsbereichs „Savanne – das wechselvolle Paradies“ im Museum Koenig.
    Im Ausstellungsbereich „Regenwald – das Unterholz“ befindet sich eine sehr realistisch gestaltete Großvitrine mit Schimpansen. Eine Film-Installation zu einer Schimpansensafari ergänzt das Thema (auf dem Foto nicht sichtbar).

    Unter dem Motto „Unser blauer Planet – Leben im Netzwerk“ die Bedrohung und Fragilität der Biodiversität kennen lernen

    Das Museum Koenig verfolgt seit 1994 das Ausstellungskonzept „Unser blauer Planet – Leben im Netzwerk“. Das Verständnis um unser „Leben im globalen Netzwerk“ lässt die Notwendigkeit von Schutz, Erhalt und Erforschung der Biodiversität auf unserem Planeten begreifen und die Abhängigkeit des Menschen erkennen. In den Ausstellungen erfahren die Besucherinnen und Besucher, warum sie selbst Teil der Natur sind und erhalten Einblicke in die wichtigsten Ökosysteme der Erde.

    Die Ausstellungen „Savanne – das wechselvolle Paradies“, „Mitteleuropa – Heimat entdecken“, „Wüste – Welt der Extreme“ und „Regenwald“ sind so gestaltet, dass die Besuchenden nah an die Exponate herantreten können. Sie sollen sich als Teil der Natur verstehen: Ein Bestimmungsschlüssel ermöglicht, die nicht beschrifteten Ausstellungsstücke im Ausstellungsbereich „Savanne“ zu identifizieren und sich selbst als Homo sapiens zu erkennen.

    Regenwald – das Unterholz“ präsentiert bodennahe Zonen eines afrikanischen Tiefland-Regenwaldes in naturgetreuer Nachbildung mit typischen Vertretern der Tier- und Pflanzenwelt. Typische Vertreter der Tier- und Pflanzenwelt werden vorgestellt und biologische Eigenheiten erklärt. Vom tropischen Regenwald gelangen Sie durch einen Kältetunnel in die Polargebiete der Teilausstellung „Arktis / Antarktis – Überleben im Eis“. „Wasser – Leben im Fluss“ setzt mit lebenden Tieren  dazu einen Kontrapunkt. Kernstück der Ausstellung sind große Aquarienanlagen mit unterschiedlichsten Fließgewässerhabitaten. 

    Große und kleine Sonderausstellungen ergänzen die Thematik und werden oft mit wissenschaftlichen Kooperationspartnern realisiert. Eine Reihe abwechslungsreicher Ausstellungshighlights setzt sich mit den Fragen auseinander, wie unsere Welt früher aussah, wie sie sich jetzt abbildet und wie sie zukünftig gestaltet werden könnte.

    Die Dioramen –  große Schauvitrinen – genießen Weltruhm.

     

     

    Kontakt

    Zoologisches Forschungsmuseum
    Alexander Koenig
    Adenauerallee 160
    53113 Bonn

    Tel.: +49 228 9122-102
    Tel.: +49 228 9122-0 (Zentrale)
    Fax.: +49 228 9122-212
    E-Mail: info@leibniz-zfmk.de

    Zum Lageplan

    Öffnungszeiten

    Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag: 10 bis 18 Uhr
    Mittwoch: 10 bis 21 Uhr

    Preise

    Tageskarte: 6,00 € regulär / 3,00 € ermäßigt

    Zum Museum Koenig

    Eisbär „Smilla“ – Sinnbild des Klimawandels.
    Anthropozän – das „Zeitalter des Menschen“ wird hier beleuchtet.
    „Antje“, das berühmteste Walross Deutschlands.
    „Finni“, der Hamburger Finnwal erzählt seine Lebensgeschichte.
    Das Spitzkrokodil, leider auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten.
    Die „Big Five“ – die großen Fünf, wie die Großwildjäger die ikonenhaften Säugetiere Afrikas genannt haben.
    Exponat im Mineralogischen Museum: Rhodochrosit-Kristalle (rot, Mangankarbonat) auf Quarz-Kristallen (SiO2) von der Sweet Home Mine, Mount Bross, Alma Mining District, Park Co., Colorado, USA
    Das von Studierenden gestaltete Wandgemälde ist Blickfang in den neu gestalteteten Ausstellungsräumen des Geologisch-Paläontologischen Museums.

    Die Vielfalt der Naturkunde an drei Standorten entdecken

    Die Ausstellungen am Hamburger Standort sind auf drei Häuser aufgeteilt: den Museen für Zoologie, Geologie-Paläontologie und Mineralogie. Perspektivisch werden die sie in einem geplanten modernen Museum für Natur, dem Evolutioneum, aufgehen. Damit verfolgen die Stadt Hamburg und das LIB das Ziel, die bestehenden Sammlungen in einem neuen Forschungs- und Ausstellungshaus unter aktuellen Fragestellungen zu präsentieren. Das Evolutioneum soll neue Maßstäbe im Bereich Ausstellungserlebnis und Vermittlung setzen und den drängenden Fragen des Anthropozäns eine breite öffentliche Plattform verschaffen.

    Das Centrum für Naturkunde ist aus dem 1843 von Bürgerinnen und Bürgern gegründeten Naturhistorischen Museum Hamburg hervorgegangen. Nach der Zerstörung des prachtvollen Gebäudes im Zweiten Weltkrieg gelangten die teils geretteten Sammlungen 1969 in den Besitz der Universität Hamburg. Hier werden sie in den Hamburger Museen beforscht und in kleiner Auswahl der Öffentlichkeit präsentiert. Ein neues, innovatives Naturkundemuseum, ein „Evolutioneum“ soll an die große Tradition anknüpfen und die Entwicklung und Veränderung des Lebens auf unserem Planeten facettenreich und spannend für ein breites Publikum erzählen.

    Das Zoologische Museum zeigt die Vielfalt unserer Tierwelt. Vom riesigen Walskelett bis zum winzigen Insekt entdecken Besucherinnen und Besucher die Fauna in all ihren Größen, Formen und Farben. Sie lernen die Artenvielfalt und Biodiversität unserer Erde kennen und erfahren, wie groß und weitreichend der Einfluss von uns Menschen auf das Ökosystem ist.

    Gesteine, Kristalle und kosmische Besucher: Das Mineralogische Museum präsentiert das breite Spektrum der Minerale. Wir zeigen eine Auswahl aus 1.500 Exponaten der Universität Hamburg – von Gold und Silber bis hin zu Diamanten und Mondgestein. Ein mächtiger, 424 Kilogramm schwerer Eisenmeteorit und eine der größten Antimonit-Kristallgruppen der Welt zählen zu den größten Attraktionen der Dauerausstellung.

    Im Geologisch-Paläontologische Museum wird die Geschichte der Erde nacherzählt: Besucherinnen und Besucher können hier etwas über die geologischen Prozesse der Erde, ihren Klimaveränderungen sowie ihrer Evolution und der Entwicklung der Artenvielfalt lernen. Zu den beliebtesten Exponaten, die aus den umfangreichen Sammlungen der Universität Hamburg stammen, gehören Saurierfossilien, Bernsteininsekten und Urpferde.

    Kontakt

    Zoologisches Museum
    Centrum für Naturkunde
    Bundesstraße 52
    20146 Hamburg

    Tel.: +49 40 42838-2276
    E-Mail: info-cenak@uni-hamburg.de

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    Öffnungszeiten

    Dienstag bis Sonntag
    10 bis 17 Uhr
    Montag und an Feiertagen geschlossen

    Preise

    frei

    Zum Zoologischen Museum
    Zum Mineralogischen Museum
    Zum Geologisch-Paläontologischen Museum

    News zu Museen

  • LIB, Sonderausstellungen

    Glanzlichter 2021

    Sonderausstellung der Siegerbilder des internationalen und größten deutschen Naturfoto-Wettbewerbs im Museum Koenig in Bonn.

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  • Museen, Sonderausstellungen

    Herkunft von Objekten in nordrhein-westfälischen Sammlungen

    Bei der Eröffnung der Wanderausstellung „Die Geschichte der Dinge“ haben wir die einführenden Worte von Ausstellungskuratorin Verena Burhenne vom LWL-Museumsamt für Westfalen aufgenommen.

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  • LIB, Museen, Wissensvermittlung

    „Regenwald-Verbrauchertisch“ – ein neues Ausstellungsmodul im Museum Koenig

    Ein neues multimediales und interaktives Ausstellungsmodul im LIB Museum Koenig stellt nun auf anschauliche Weise die Bezüge zwischen unserem eigenen alltäglichen Konsumverhalten und der Regenwald-Zerstörung her.

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