Ausstellung „Expedition Schneeleo“ jetzt im Museum der Natur Hamburg

Die interaktive Ausstellung lädt zum Mitmachen ein. © LIB, B. Pichelmann

 

Einem Schneeleoparden in die Augen schauen, seine Stimme erraten, Beutetiere auf einem Monitor fangen: Die Ausstellung „Expedition Schneeleo“ des NABU folgt dem bedrohten „Geist der Berge“ mit einer Mischung aus analogen und digitalen Mitmachangeboten über verschneite Höhen und felsige Kluften in seine zwölf Verbreitungsländer. Die interaktive Wanderausstellung ist jetzt 2023 im Museum der Natur Hamburg eröffnet. 

“Schneeleoparden zählen zu den seltensten und wenig erforschten Großkatzen der Erde. Weltweit leben nur noch bis zu 6.400 von ihnen in freier Wildbahn”, so Thomas Tennhardt, NABU-Direktor Internationales. Daher setzt sich der NABU in Zentralasien seit über 20 Jahren mit einer Anti-Wilderei-Einheit, Monitoring, Umweltbildung und einem Rehazentrum für Schneeleoparden für den Schutz der bedrohten Großkatze ein. Mit der Wanderausstellung möchte der NABU auch hierzulande den Fokus auf die Besonderheit und Schutzbedürftigkeit einer relativ unbekannten Großkatzenart setzen, die als Hochgebirgsbewohner zum Leidtragenden der weltweiten Klimakrise zählt. Sie informiert anschaulich über Lebensweise und Gründe der Bedrohung und gibt Anregungen, wie jeder helfen kann, diese Tiere schützen kann.

Das Museum der Natur Hamburg ergänzt mit der Ausstellung inhaltlich den Großkatzenbereich mit Schneeleopard, Tiger, Gepard, Puma und Co. Dieser Ausstellungsteil ist erst kürzlich mit vielen Informationen und anschaulichen Grafiken zur Lebensweise und Gefährdung der Großkatzen aktualisiert worden.

„Die Wanderausstellung des NABU passt wunderbar in unser Ausstellungs- und Vermittlungskonzept. Vor allem Kinder werden viel Freude an der Rallye haben. Hierbei können sie die Ergebnisse der unterschiedlichen Mitmachstationen auf Armbändern mit Chips speichern, um so am Ende eine Überraschung zu erleben“, betont Dr. Lioba Thaut, Leitung Ausstellung im Museum der Natur Hamburg des Leibniz Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB).

Weitere Informationen:

www.hamburg.leibniz-lib.de/ausstellungen/museum-zoologie/sonderausstellungen/schneeleo.html
Weitere Informationen zur Ausstellung
Weitere Informationen zu den Schneeleoparden-Projekten des NABU

Bitte anfassen und lauschen – es gibt viel zu gucken, zu hören und zu tun in der Ausstellung. © LIB, B. Pichelmann
Eine Ausstellung für Neugierige, die gern aktiv dabei sind. © LIB, B. Pichelmann
Jurten als Unterkünfte prägen die Gegenden, in denen der Schneeleopard lebt. © LIB, B. Pichelmann
Volles Haus bei der Eröffnung am 10. Oktober – hier begrüßt Prof. Dr. Alexander Haas die Gäste. © LIB, B. Pichelmann
Katja Kaupisch, Leiterin Zentralasienprogramm des NABU-Bundesverbandes, Thomas Tennhardt, NABU-Direktor Internationales, und Anne Merker, Ausstellungskonzeption im Museum der Natur Hamburg, im Gespräch bei der Ausstellungseröffnung. © LIB, B. Pichelmann
Der Schneeleopard im neugestalteten Großkatzenbereich im Museum der Natur Hamburg ist eine perfekte Ergänzung zur Sonderausstellung. © LIB, B. Pichelmann
Die Ausstellung eignet sich als Familienbesuch. Sie ist für Kinder (ab Grundschulalter) wie für Erwachsene interessant. © LIB, B. Pichelmann
Katja Kaupisch, Leiterin Zentralasienprogramm des NABU-Bundesverbandes, wird am Sonntag, 3. März, um 18:30 Uhr nochmal zu einem Vortrag ins Museum der Natur Hamburg kommen. © LIB, B. Pichelmann
Die Ausstellung informiert über den Lebensraum der Schneeleoparden, seine Gefährdung und Schutzprogramme. © LIB, B. Pichelmann

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